Dienstag, 18. Juni 2013

Noch ein echter Fashionblogger?

Blogger und ihre Wehwehchen. Ich würde mich selbst als eine typische Modebloggerin betiteln. Ich lichte mich in meinen Outfits ab und teile mit euch meine schönsten Errungenschaften. Ich möchte mit euch nicht über den Sinn eines Modeblogs sprechen. Sie haben ihre Berechtigung, so wie jeder auf seine Meinung. Ob mir das gefällt oder nicht, für jeden gibt es etwas, genau nach seinem Geschmack. Ich schaue mir selbst gern auch immer noch andere Blogs an und lasse mich von Looks und Shops inspirieren. Doch bei manchen "alten" geliebten Modedamen im Netz musste ich Abstand gewinnen. Nach und nach wurden die Outfitposts immer mehr bestimmt von gesponserten Artikeln. Dagegen habe ich absolut nichts einzuwenden und ich freue mich wie jeder andere Mensch über ein nett gemeintes Päckchen.


Ebenso finde ich es klasse, wenn man Transparenz auf seiner persönlichen Seite zeigt. Doch, was ist, wenn der eigene Stil nur noch aus genau diesen Päckchen besteht? Was ist, wenn es keine Augenscheinlichen (was ein Leser mitbekommen kann) eigenen Investitionen in geliebte Teile gibt? Ist der Blogger dann noch so real, wie er gern sein möchte? Kann man, darf man dann von gekauft sprechen? Wage und frech lehne ich mich aus dem Fenster, ich weiß. Ich möchte das Bloggernest nicht beschmutzen, in dem ich mich auch befinde. Ich will auch nicht mit dem Finger auf andere zeigen, dazu hätte ich niemals ein Recht. Doch genau diese Frage brennt gerade sehr auf meinem Herzen, dass für Mode eine hohe Affinität aufweist. Ich will weder auf Kaufräusche noch auf Markenfetischismus hinaus.
Ich stell mir nur die Frage, wo der Modeblogger in einem steckt, wenn all die Kleidung auf Bildern nur gesponsert ist? Ist das relevant für die Leserschaft? Macht es für euch einen Unterschied aus? Nur eine ehrliche Frage, auf die ich sehr gern auch eine ehrliche Antwort hätte.

Liebste Grüße

Kommentare:

  1. Ich persönlich finde aus der Sicht einer Leserin gesponserte Posts bzw. Outfits die eigentlich nur aus gesponserten Klamotten bestehen nicht mehr so reizvoll. Es steht dann auch ein gewisser Zwang dahinter, dass das Outfit mit dem gesponserten Sachen auch möglichst schnell online geht. Ob die Blogger wirklich dahinter stehen? Vielleicht. Aber sicherlich ist es nicht im Sinne der Leserschaft nur noch Outfits zu posten, die der Blogger sich so vielleicht gar nicht kaufen würde. Reizvoll ist es bestimmt ein Päckchen zu erhalten - wer würde sich nicht darüber freuen. Aber alles in Maßen. Ich finde natürlich Blogs und Personen, die sich auch mal was gönnen, weil sie lange drauf gespart haben und es dann voller Stolz allen mitteilen, ganz viel liebenswerter ♥ Liebsten Gruß, Jasmin

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  2. ich finde das auch total schlimm! wobei es bei mir natürlich auch einerseits neid ist. aber es ist eben dann schon merkwürdig, was so mancher student auf einmal für marken trägt...vorallem nix für den otto normal verbraucher. und trotzdem denke ich, dass man schon etwas in seinen blog investieren kann. keine tausende euro, aber dennoch nicht nur auf 'email anfrage senden' drücken, sondern mal wieder richtig in der stadt auf die pirsch gehen nach neuen trends.

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  3. Finde ich gut, dass du dich davon distanzierst. Gab durchaus genug negative Vorfälle in letzter Zeit, nicht nur in der Modeblogszene. Weiter so (und Gedanken müssen frei sein)

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  4. Ich finde es auch sehr wichtig, dass der Blogger dahinter noch seinen eigenen Stil behält. Denn nur deswegen will man (ich) diesen Blog auch lesen. Gesponsorte Sachen vorzustellen finde ich nicht schlecht und auch interessant, aber das darf einfach nicht der Hauptbestandteil sein. Sonst hat die Sache nicht mehr die Ehrlichkeit um die es doch eigentlich geht.....

    LG

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  5. Ich finde es super, dass du dieses Thema mal ansprichst, weil mir genau das in letzter Zeit auch aufgefallen ist. Ich finde, dass ein-zwei gesponserte Kleidungsstücke vollkommen in Ordnung sind, aber mich persönlich nervt es sogar, wenn ich sehe, dass das komplette Outfit gesponsert wurde ... Wo bleibt denn da der eigene Stil und die eigene "Liebe" zu den Kleidungsstücken? Natürlich kann man sich wahrscheinlich Kleidungsstücke aussuchen, die einem schon gefallen und zum eigenen Stil passen, aber die Frage ist, ob diejenige sich dieses Teil auch unter Nicht-Kooperations-Bedingungen gekauft hätte? Es ist doch viel reizvoller, wenn wir als Leser merken, dass sich der Blogger Gedanken gemacht und sich selbst auf die Suche nach aufregenden Stücken gemacht hat.

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  6. Sponsoring ist in einem gewissen Maß ok. Es gibt ja auch Shops, die anfragen was man aus dem Shop gern hätte und der Blogger nimmt an, wenn ihm etwas gefällt, so dass es dann schon noch irgendwie dem Stil der Person entspricht.
    Blöd finde ich es, wenn irgendwas von den Shops zusammengestellt wird und der Blogger nur noch das trägt, weil ein Markenname drauf steht, der über Google viele Klicks bringt. Solchen Leuten entfolge ich, sobald ich sowas feststelle.

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  7. Das ist ein sehr interessante Frage und ich saß lange vor deinem Post und habe darüber nachgedacht. Ich glaube, so lange man seinen Stil weiter behält und nicht alles für Geld macht, ist das nicht schlimm. Ich selbst sehe das als Möglichkeit Klamotten für coole Fotos zu bekommen, die ich mir sonst in dem Maße nicht leisten kann. Für manche Leserinnen mag das unsympathisch sein, da gebe ich Jen recht, das hat auch etwas mit Neid zu tun - ich war früher nicht anders als ich noch keinen Blog hatte. Ich selbst poste zum Beispiel nie, was ich mir gekauft habe, weil ich es immer blöd finde zu zeigen, wie viel Geld man ausgegeben hat. Es gibt also zwei Seiten. Aber ich gebe dir vollkommen Recht, einen Blog, der nur noch aus gesponsorten Posts besteht, ist nicht mehr sehr lesenswert. Ich habe mich auch schon von der ein oder anderen Dame verabschiedet, weil mir die Persönlichkeit fehlte... Wunderbar inspirierender Gedankenanstoß! Liebe Grüße, Joana

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    1. Deinen Gedanken finde ich interessant. Ich dachte nur bei Franzi "JA, Recht hast du!" - Der Gegensatz mit dem Ausgeben des Geldes dagegen.. oder "guckt mal, ich kann mir eine CHanel-Tasche kaufen und meine neuen Michael Kors Schuhe glitzern so toll" finde ich beispielsweise ganz furchtbar.. ich denke nur Ja, super für dich - ich habe das Geld nicht. Es gibt Grenzen .. Am Ende muss ich euch beiden zustimmen. Wobei ich beispielsweise bei dir sehe, dass die Sachen deinem Stil entsprechen.. Wenn trotzdem alles gesponsert ist - dann hat das Argument irgendwie keine Grundlage mehr. Nunja ... :)

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    2. Ich sehe das auch so wie Karr Jones, in Joanas Blog gefallen mir die Bilder sehr gut obwohl sie gesponsert sind weil sie ihrem Stil entprechen. Bei anderen Blogs wird es langsam nur unglaubwürdig und macht keinen Spaß mehr zu lesen. Wenn ich zum Beispiel ein Outfit sehen in einem Blog welches mir gut gefällt, dann aber lese die Tasche von Miu Miu, der Rock von der nächsten überteuerten Marke, dann klicke ich direkt weg. Ich will die Outfits nachkaufen können oder mir umsetzbare Inspirationen holen. Deswegen lese ich den Blog ja auch. Eine gesunde Mischund finde ich gut, wenn aber nur noc überteuertes Zeug auftaucht verabschiede ich mich direkt.

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  8. Das kommt ganz darauf an, wie authentisch der Blogger das herüberbringt und wie transparent er arbeitet. Mir persönlich ist es wichtig, dass dem Blogger das Teil, was er gesponsert bekommen hat, auch wirklich gefällt und es zu seinem Stil passt. Das merkt man schnell. Wenn ich den Blogger mag, dann drücke ich auch gern ein Auge zu und lese den Blog trotzdem weiter, aber ich habe nicht unendlich viele Augen.

    Wenn ein Outfit komplett gesponsert ist, zu dem Blogger passt und das Sponsering von ihm kommuniziert wird, habe ich kein Problem damit. Da finde ich es viel schlimmer, wenn z.B. ein gesponserter Artikel über einen Onlineshop nicht gekennzeichnet wird.

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  9. ich finde es persönlich schade, dass einige blogger nur gesponserte sachen tragen. das es so viele gesponserte kleidung ist, ist mir erst bewusst geworden, seit dem es einige (bekleidet, masha) öffentlich gemacht haben. diese entscheidung finde ich sehr gut, man kann es als leser so zumindest nachvollziehen. jeder würde sicherlich gern so viel kleidung geschenkt bekommen. da das aber niemand bekommt, kann man sich nur noch schwer mit den bloggern identifizieren. wer kann sich schon ein chanel-portemonee oder nur teure jeans (ja als student finde ich ne jeans für 80euro schon teuer...) leisten, wenn man noch nicht arbeitet. ich denke viele, von denen die solche blogs lesen, sind noch studenten oder schüler. gerade dann sucht man doch auch was, was man nachstylen kann und nicht so teure sachen. danke für deinen post!!! der macht dich noch mehr sympatisch <3

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    1. Hallo! Danke für dein Kommentar aber ich glaube, dass man für manche Dinge auch einfach sparen könnte. Da muss ich mich auch mit einbeziehen- die xte Hose für 20 Euro kann nach 2 Monaten sparen die bessere Version (wenn Qualität und alles stimmt) investiert werden. Konsum ist ein wichtiges Thema. Aber da gehört hier gerade nicht hin.

      Viele liebe Grüße

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  10. Ich finde gesponserte Teile dann okay, wenn der Blogger/die Bloggerin trotzdem noch selber entscheidet, ob er es wirklich gut findet oder nicht. Uns dementsprechend nicht zwangsläfig alles auf seinem Blog präsentiert. Außerdem finde ich es gut, wenn ein Outfit auch trotzdem immer teilweise aus "eigenen" Teilen besteht. Ich finde es auch sehr wichtig, dass ein Outfitpost auch nicht nur für den Blog gemacht wird, sondern ich erwarte als Leser natürlich, dass der Blogger solche Outfits auch selbst trägt. Ich denke da können gesponserte Sachen manchmal hinderlich sein.

    Liebste Grüße,
    Jäckle & Hösle

    www.jaeckleundhoesle.wordpress.com

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    1. Ich sehe das ganz genau wie du:
      irgendwo weiter oben wurde angesprochen, dass bei einigen gesponsorten Teilen der Zwang besteht, die Kleider schnellstmöglich zu zeigen und es daher so "gezwungen" ist. Das sehe ich auch so. Das ist aber meistens nur bei diesen Chinashops wie OASAP, She Inside etc. so - das Problem ist, dass die Teile da manchmal einfach anders aussehen, nicht so richtig passen etc. (so war's zumindest bei mir) und man dann ein Outfit zeigt, in dem man sich selbst nicht wohlfühlt. Deswegen habe ich mich von dem Affiliate Programm distanziert und kaufe, wenn mir was gefällt, auf eigene Kosten. Wenn das Teil dann anders aussieht, habe ich keinen Zwang, es zu zeigen und alles ist gut.

      Gerade bei Bloggern wie Jana (bekleidet) ist es aber so, dass sie bei - sagen wir mal - qualitativ hochwertigeren Shops wie Asos ein Budget haben und sich auswählen können, was sie dafür haben wollen und (der Unterschied zu den anderen Shops) wenn es nicht gefällt, wird umgetauscht bzw. muss nicht gezeigt werden. Und da finde ich liegt der Unterschied.

      Sponsoring ja, gerne! - aber bitte mit der Authentizität und der Gewissheit, dass das Gezeigte gefällt und auch vom eigenen Geld in die Tasche gewandert wäre. Ansonsten sollte man auf das Sponsoring einfach verzichten... :)

      Schöner Gedanke, Franzi!

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    2. Was ist denn daran authentisch? Das Budget behälst Du doch nicht, wenn Du die Sachen der Firma nicht präsentierst, voller Glück und Begeisterung, mit dem Hinweis "klar, die 10 gesponserten Teile, die ich in den letzten 5 Tagen gezeigt habe, hätte ich mir natürlich auch für mein Geld gekauft" und noch irgendeinem persönlichen Schnipsel, wie deinen Freundinnen als "Brillenmodels". Du hast dann nicht ein bestimmtest Teil gesucht und z.B. endlich bei Asos gefunden oder Dich beim Stöbern verliebt. Du bekommst Geld, du musst was dafür kaufen, puh, wenn es wenigstens deinem Stil entspricht und hallelujah, wenn du dann der ehrlichste Mensch der Welt bist und es mit einem Sternchen makierst. Dann ist doch alles gut. Ich denke, es sollte eine andere Reihenfolge haben. Sonst kann ich auch Werbung schauen oder selbst bei Asos etc. stöbern.

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    3. Ich glaube, das ist einfach eine Frage der Sichtweise.
      Wenn der Blogger mit den Outfits aus gesponsorten Teilen ein Outfit entwirft, dass seinem Stil entspricht und ich als schön empfinde und als Inspirationsquelle für mich selbst nutzen kann, ist es mir persönlich völlig egal, ob die Sachen gesponsort sind oder nicht, also ob der Blogger da jetzt beim Stöbern drauf gestoßen ist und es sich von seinem eigenen Geld gekauft hat oder ob er eben beim Stöbern drauf gestoßen ist, weil er für den Shop ein bestimmtes Budget zur Verfügung hatte.

      Solange sich also zum Beispiel der Blogger, der IMMER schwarz trägt, nicht plötzlich ein grellgelbes T-Shirt anzieht, nur weil es gesponsort war, macht es für mich persönlich überhaupt keinen Unterschied (und das meine ich mit der Authentizität).

      Was ich weiterhin mit der Authentizität meine ist, dass eben ein Blogger nur ein Sponsoring von den Shops akzeptieren sollte, die er selbst persönlich gut findet und dort auch eigenständig gekauft hat/kaufen würde.

      Und solange alles gekennzeichnet ist, kann sich der Leser ja selbst ein Bild machen, aber für mich selbst als Leser macht das in meinem Urteil über das Outfit keinerlei Unterschied - solange man sich seinem Stil treu bleibt.
      Aber wie gesagt, sicherlich ist das Ansichtssache des Lesers :)

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  11. Guter Gedanke! Ich finde, Mode ist mehr als Konsum, bei so manchem Blogger wirkt das anders. Ich habe einige Blogs auf der Suche nach Inspirationen durchgeschaut, ich dache auch an Kombinationen aus neu und alt, aus Flohmarkt und einem teuren Stück, das man sich aus purer Verliebtheit geleistet hat. Aber mehr und mehr treffe ich auf, naja, eigentlich werbung. man gewinnt den eindruck jemand schreibt über sport um die zugeschickten schuhe zu verkaufen. Mir fehlt auf vielen Blogs Kreativität, die nicht auf Sponsoring beruht. Es ist schön, dass es bei Dir diese persönliche Note noch gibt

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    1. Da gebe ich anonymus recht! Es geht um eine gewisse Mischung. Wir kooperieren auch viel- bisher haben uns die teile, welche wir uns ausgesucht haben immer super gut gefallen. Aber, wir hatten zum bsp. auch ein paar schuhe, welches wir umtauschen mussten, weil wir von der quaili einfach nicht überzeugt waren. Oder wir haben kooperationen abgelehnt, weil der shop nicht zu uns gepasst hat, bzw. wir nichts passendes gefunden haben.
      es geht doch auch nicht immer um neu, teuer, trendy. Wir lieben es zb dinge selbst zu machen, umzugestalten und seconhand zu kaufen. die persönliche note ist eben wichtig, sonst kann man sich auch das neuste lookbook von h&m und co anschauen und gut ist... :) liebst die twins von wmw-style

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  12. Wenn die gesponserten Sachen einem selber gefallen finde ich es ok. Würde ich wahrscheinlich nicht anders machen. Was mich aber manchmal stört ist wenn es überteuerte Markensachen sind, die sich nur wenige Leser leisten könnten.
    Wenn man so ein Outfit sieht, denkt man sich zuerst "wow will ich auch haben". Doch sobald man den Preis sieht vergeht einem die Freude.

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    1. Das kann ich verstehen. Aber ich finde auch, wenn man etwas wirklich will und die Quaslität stimmt- kann man auch auf das eine Teil sparen.Finde ich auch wichtig in Hinsicht auf Konsum.

      Viele liebe Grüße und danke für dein Kommentar

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    2. Logo! Das kann man, aber eine Tasche für 2000 Euro und mehr ist ein weiter Weg. Da spart man nicht mal eben so drauf...

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  13. Jeder Blogger kann und sollte für sich selbst entscheiden, was zu ihm passt und ob er die Sachen, die er geschenkt bekommt, auch von sich aus kaufen würde. Ich bin auch Bloggerin und bekomme viele Anfragen. Ich würde sagen, dass ich ca. 80% der Anfragen absage, da die Produkte nicht meinem Geschmack entsprechen. Ich hoffe natürlich, wenn ich mir andere Blogs ansehe, dass diese genauso ehrlich und authentisch ihren Lesern und in dem Fall auch mir gegenüber sind, so wie ich jeden Tag sehr darauf achte, authentisch zu sein und zu bleiben.
    Liebe Grüße aus Hamburg & toller Text <3, Vicky
    www.vickysmodeblog.com

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  14. Also ich glaube da muss ich nochmal drüber nachdenken, wenn ich irgendwann mal was gesponsort bekommen sollte. Mein Blog ist erst vier Wochen jung und ich trage alles was mir gefällt. Ich hab mich früher, als ich noch nur Leserin war, immer gewundert warum so viele Blogger die gleichen Marken tragen, wobei man die hierzulande gar nicht kennt. Romwe zum Beispiel. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis kennt das keiner. Da wusste ich ganz am Anfang gar nicht dass die Sachen gesponsort sind. Allerdings fühle ich mich auch manchmal komisch, wenn ich Blogs lese, die komplett gesponsort sind. Istn bisschen wie in nem Modekatalog einer Marke zu blättern.

    Liebste Grüße

    Andrea

    http://andysparkles.blogspot.de/

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    1. Übrigens: Die Shops wie She Inside und Co haben zwar echt hübsche Teile, aber die Qualität ist so furchtbar. Ich bin durch den Blog odernichtoderdoch auf She Inside aufmerksam geworden. Dacht WOW, so schöne Klamotten. Da war mir auch nicht bewusst, dass sie alle Sachen umsonst bekommt (ist ja auch nicht schlimm!). Habe also dort bestellt und war sehr enttäuscht. Die Schnitte sind schlimm, von den Materialien brauchen wir gar nicht sprechen. Da habe ich mein Geld einfach aus dem Fenster geworfen.

      Da liegt auch eigentlich das Problem, denn wenn man sich als Blogger "kaufen" lässt, dann kann man nicht schreiben: XY bietet zwar hübsche Kleidungsstücke, aber die haben eine wirklich schlechte Qualität. Der Blogger ist nicht mehr objektiv und arbeitet letztendlich für den Hersteller. Da macht es auch der Punkt, dass er die Sachen ja selbst toll findet, nicht besser.

      Allerdings kann ich den Punkt in Sachen Geld verdienen natürlich nachvollziehen. Nur ernst nehmen kann ich gesponserte Posts dann nicht mehr.

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  15. Ich verstehe, was du meinst. Mich selbst stören am meisten noch verweise auf Onlineshops aus dem Ausland mit horrenden Shippinggebühren, die einem jedoch angepriesen werden, aufgrund von Sponsoring. Ich verstehe vollkommen, dass man sich freut, wenn man solche Angebote bekommt, allerdings sollten man auch nicht übertreiben ;)

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  16. ...das ist ein wirklich guter Gedanke und ich geb Dir da absolut recht, ich erwarte von einem Modelblog keine Darbietung eines Päckcheninhaltes, dafür habe ich die Homepages der Hersteller. Ich hoffe hier im Blog auf tolle Stücke, die Jemand irgendwo aufgestöbert hat, aus dem Secondhand, bei ebay, vom Flohmarkt, von Omi etc. oder eben besonders schöne Stücke aus einem Store, toll kombiniert zu Alltäglichem oder zu alten Lieblingsstücken, tolle Outfits für einen Anlass etc, süße Highlights, ach da gibts so viel...hier u. da mal was Tolles aus`nem Päckchen, was das Outfit ergänzt oder was Dir halt wirklich super gefällt u. was Du getrost weiter empfehlen kannst, dagegen ist nix einzuwenden :-)

    LG Midi

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    1. Da stimme ich Dir total zu! Ich dachte auch früher, ich Dummchen, dass dies der Zweck von Blog wäre. mal ein gesponsertes Teil mit Omis Bluse und der Handtasche aus dem Secondhand ist auch kein Ding. Aber von 5 Posts bestehen 4 hauptsächlich aus zugeschicktem Zeug, was ist da noch authentisch dran.

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  17. Ich lese gerne Modeblogs und schaue mir gerne was an den vielen tollen Outfits diverser Modeblogger ab - aber sobald jedes Kleidungsstück aus teuren, gesponserten Markenklamotten besteht, schaue ich bei dem Blog immer weniger vorbei - denn als Studentin mit sehr geringem Budget kann man sich nun mal keine Kleider diverser Markenonlineshops leisten. Klar kann ich die vorgestellten Teile auch mal so ähnlich billig nachkaufen - aber dafür brauche ich keine Modeblogs zu verfolgen.

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  18. Extrem teure Teile mit dem Verweis auf Qualität wegzurationalisieren finde ich auch bedenklich. Das lasse ich mir bei Teilen einreden die man "ewig" tragen kann - Trenchcoat etc. Aber Mode ist sehr zeitgeistig, unterliegt Trends (das lieben wir ja auch wiederum an Mode) und hat auch ein Ablaufdatum (leider!).

    Auch wenn ich auf ein Stück hinspare (das ist ja nichts Schlechtes) aber sind wir doch mal ehrlich: viele Klamotten kann man in einem/zwei Jahr/en dann einfach nicht mehr anziehen. So sehr man Markenklamotten liebt aber vieles hält dieser Betrachtung nicht stand.
    Außer man kleidet sich nur noch in Schwarz ...
    Aber das will auf Dauer ja auch keiner tragen/sehen.

    Blogger die nur noch fremde Klamotten posten werden auf längere Sicht ein Problem bekommen - denn sie verlieren ihre Authentizität.
    Wie echt ist das noch? Wo ist der Unterschied zu anderen Mode-Formaten?
    Der Vorteil von Blogs geht da ja komplett verloren. Denn Fashion-Blogs entstehen aus einem Beweggrund heraus: man möchte seinen eigenen Stil zeigen; sich selber zeigen und nicht eine Märchenversion davon, oder?
    Sie machen sich so einfach selber obsolet.

    Ab und an gesponserte Teile zu integrieren - ich glaub daran stoßt sich niemand - aber das gesamte Outfit? Und das fast tagtäglich? Da stelle ich die Sinnhaftigkeit dieses Formats generell infrage.
    Gibt es dann noch einen Unterschied zu einen Modemagazin?


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    1. Lass uns mal dieses Marke ist immer gut und billig hat schlechte Qualität weglassen. Es geht ja auch um mehr. Trends kommen und gehen ja- aber in bestimmte Teile kann man ja mehr investieren. Auf Inhalt und Verpackung kann man achten- produktionsweg auch- . Ich bin auch immer wieder erschrocken wer mir alles erzählt er hätte kein Geld und kauft dann die 3 Hose bei H&m und beschwert sich über die Qualität. Wir müssen uns mehr mit unserer Kleidung beschäftigen ... Mode sollte auch nicht bedeuten jeden Trend im Schrank zu erleben. Manchmal kann man auch etwas auslassen und bestimmte Dinge kommen nie aus der Mode. Da sollte man definitiv mehr investieren.
      Danke für dein Kommentar
      Viele liebe Grüße

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    2. Dass ein Teil um 20€ nicht für die Ewigkeit gemacht ist und nicht unbedingt beste Qualität aufweist - das sollte allen klar sein.
      Herstellung und Produktionswege generell sollte uns auch mehr interessieren.
      Klar - da muss sich jeder selber (auch ich mich) an der Nase nehmen - tun wir sicher nicht (genug).
      Und wer jedem Trend nachrennt, sollte sowieso einen Moment innehalten und sein Verhalten diesbezügl. überdenken. Das ist ja dann auch nicht mehr individuell - direkt alles 1:1 zu übernehmen. Diesem Herdentrieb sollte man nicht nachgeben.

      Ich rede da vor allem von Dingen wie den gehypten Marant-Teile (klar einige sind wunderschön) und den Chloe-Boots. Das sind wir ganz schnell im 3-4stelligen Preisbereich. Dass sich das wenige leisten können und aber auch wollen, ist klar.
      Da wird es auch sehr schwer nachvollziehbar wie sich das eine Vielzahl an Bloggern leisten können. Mit diesen Aktionen stoßen sie auch vielen Lesern vor den Kopf - da kauf ich mir doch gleich die Vogue wenn ich das sehen will, oder?

      Ein Geschenk anzunehmen von einer Firma, das man sich möglicherweise so nicht leisten könnte, sei jedem Blogger gegönnt. Warum auch nicht. Würde ehrlicherweise jeder tun.
      Am laufenden Band wird's für mich zum Problem.
      Da sind wir dann wieder bei der Authentizität und da greif ich dann zur Vogue - das ist ehrl. da weiß ich was mich erwartet und ist dann doch transparenter, dass das mit Kooperationen/Sponsoring etc. zusammengestellt wurde.
      [ Wenn manche Blogger meinen, die Fans/Leser sollten doch froh sein, dass sie das zumind. auszeichnen, was gesponsert ist, frage ich mich schon wie ich das finden soll - meist als unverschämt.]

      Obwohl es ja witzigerweise Magazine vermehrt andersrum versuchen mit Berichten und Online-Posts, um persönlicher/direkter zu werden und so den Vorteil nutzen, den ja eigentl. nur Blogs haben; d.h. persönl. Empfehlungen aus den Abteilungen/von den Redakteuren, Fashion-Posts der Redakteure was sie ins Büro anziehen. Das zeigt ja auf, dass Magazin einen direkteren Weg suchen und es Blogs gleichtun wollen (schon allein zwecks Leserbindung).

      Wenn Blogs zu Magazinen werden und reinen Fotostrecken von Firmen verkommen, dann es das sowieso das Ende eines Blogs. Dann ist es näml. kein Blog mehr. Oder man muss seinen Blog neu überdenken bzw. mithilfe der Leser einen neuen Weg finden das zu integrieren.

      Auf jeden Fall ist Authentizität und Ehrlichkeit immer am besten.

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    3. Daumen hoch! Ich möchte dazu nichts ergänzen und toll, dass du auf meine Seite schaust! Danke für dein Kommentar!

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    4. Da kann ich Franzi und Karr nur zustimmen - sehr guter Kommentar!

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    5. Ich auch. 100%ige Zustimmung!
      Und Franzi, ich finde es toll, da du immer wieder solche Themen ansprichst!

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  19. einerseits finde ich, drücken die klamotten immer noch den stil des bloggers aus auch wenn sie gesponsert sind, zumindest dann wenn er sich das aussuchen durfte, aber wenn ich mir andererseits überlege, das gerade leute mit weniger geld wirklich gut überlegen müssen was sie kaufen, entsteht eben dadurch auch ein ganz besonderer stil, auf jeden fall finde ich es sehr wichtig die gesponserten artikel zu kennzeichnen und das transparent für den leser zu machen
    lg

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  20. eine spannende Frage. Und wenn dann die kritisch nachfragenden Kommentare direkt gar nicht erst erscheinen und so durch die vorselektiond er moderation verschwinden dann frage ich mich was das ganze noch für einen sinn haben soll ausser eben - Werbung.

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    1. Hey, das ist dir schon passiert? Ich kann auch die andere Seite verstehen- aber so lange man auf einer respetvollen Ebene Kritik äußert, sollte man ein Kommentar nicht löschen. Das weckt natürlich auch Unmut beim Schreiber.

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  21. ehrlich gesagt finde ich, dass ich das gar nicht schlimm - selbst wenn jedes einzelne kleidungsstück gesponsort ist und die eigenen Investitionen in den hintergrund geraten.

    Ich persönlich finde es trotzdem sehr schwer zu differenzieren, in wiefern der/die Bloggerin dann noch glaubwürdig ist oder nicht. Ich denke nämlich, dass man das als Leser teilweise überhaupt nicht beurteilen kann. Als leser denken sich viele "mein gott, alles gesponsort - ist ja voll blöd... die schreibt nur drüber, weil es gesponsort war... wenn sie es gekauft hätte, dann würde ich das viel glaubwürdiger finden"....

    andererseits kriegt man als leser ja auch überhaupt nicht mit, was NICHT auf den Blog kommt. Also die bewusste Entscheidung des Bloggers gewisse, gesponsorte Produkte NICHT anzunehmen und NICHT darüber zu schreiben. Ich finde das dieser punkt von vielen überhaupt nicht beachtet wird, weil meistens nur der Blogger/die Bloggerin selbst und ggf. das Unternehmen davon weiß - was denn jetzt zum beispiel abgelehnt wurde...

    Es kommt nur beim leser an "oh, wieder was gesponsortes" und wird einfach ganz vergessen, dass man auch angebote einfach ablehnt, weil man nicht dahinter steht...

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  22. Liebe Franzi,

    danke für deinen Post. Ich fände es schön, wenn mehr Blogger sich zu einem Kodex zusammenraufen würden, was gesponsorte Posts angeht. Ich finde es in Ordnung, wenn Blogger Geld verdienen wollen. Manchmal auch in Form von Kleidungsstücken.

    Aber auch Blogger haben eine Glaubwürdigkeit und eine Verantwortung gegenüber ihren Lesern. Dazu sollte auf jeden Fall die Kennzeichnung von gesponsorten Posts gehören. Außerdem erwarte ich von Bloggern, dass sie wirklich nur die Marken/Kleidungsstücke/Life-Style-Artikel auswählen, die zu ihrem Stil passen.

    Ich war im letzten Jahr ziemlich verwundert, dass auf einem alle von den C&A-Events berichten. Leute, die vorher keinen Fuß in einen dieser Läden gesetzt hätten. Außerdem habe ich bei einem anderen Blog gleich zwei Posts gefunden, die wie aus einer PR-Datenbank entsprungen schienen. Die Bloggerin geht bestimmt nicht bei New Yorker oder Cecile einkaufen. Das ganze garniert mit den PR-Fotos des Unternehmens und nicht mal ein eigenes Outfit-Bild dazu.

    Das ist wirklich überhaupt nicht mehr glaubwürdig und ich habe den Blog gleich von meiner Leseliste entfernt. Schade!

    Franzi, versuch dir diese Moral zu bewahren und dich nicht korrumpieren zu lassen. Ich bin mir sicher, dass das nicht immer einfach ist, gerade wenn man unter finanziellen Zwängen steht.

    Trotzdem: Mach so weiter! (Und bei dem Geox-Post habe ich zwar schon etwas geschluckt, weil du selten solch hohen Schuhe anziehst, aber ich fand auch, dass diese Dinger wirklich zu dir gepasst haben.)

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  23. Meiner Meinung nach ist es in Ordnung, wenn Blogger gesponsorte Kleidungsstücke ablichten - solange es nicht die Überhand nimmt. Ich finde es schade, dass auf zahlreichen Blogs zunehmend derselbe "Einheitsbrei" zu sehen ist. Das ist Grund genug für mich solche Seiten zu meiden.

    Bei dir empfinde ich es jedoch anders, weil die gesponsorten Dinge meist zu deinem Stil passen. Es harmoniert alles und somit bekommt man als Leser auch nicht den Eindruck, dass du dich in irgendeiner Weise verstellst. Das ist sympathisch und macht einen guten Blog meiner Meinung nach aus!
    Liebe Grüße :)
    Fräuleins Tagebuch

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  24. Vielen Dank, dass du dein Gedanke mit uns teilst!

    Genau wie du, habe ich abstand zu einen "Modedamen" genommen, weil ich einfach gemerkt haben, dass hinter ihren Outfits oft nur noch gesponserte Artikel steckten. Wenn man z. B. mehrere Teile geschenkt kriegt und diese in einem Outfitpost als *sponsored kennzeichnet, finde ich es überhaupt nicht schlimm! Dann weiß der Leser sofort "Aha, die und die Teile hat sie also geschenkt bekommen" und wundert sich nicht immer wieder aufs neue.

    Da ich selber auch blogge, weiß ich manchmal, welche Teile gesponsert sind, wenn ich auch die Teile geschenkt bekommen habe. Schade finde ich es nur, wenn andere Blogger genau diese Teile dann nicht kennzeichnen. Ich bin mit meinem Blog noch ganz am Anfang, erhalte aber auch schon einige Teile. Wenn sie mir sehr gut gefallen, schreibe ich darüber und wenn nicht, dann eben nicht.

    Transparenz muss einfach sein und manchmal muss man einfach Kooperationen ablehnen, wenn diese nicht zu einem passen! Langjährige Blogleser merken das. Was das sparen angeht: Da gebe ich dir natürlich recht! Wer was haben will muss und soll auch gefälligst dafür sparen und nicht immer nur meckern, dass andere mehr haben.

    Trotzdem gibt es da einige Kandidatinnen bei denen jeder weiß, dass diese tollen Designer Taschen nicht nur mit dem Kellnerjob Geld (ich weiß auch, dass man als Kellnerin sehr gut verdienen kann, aber auch nur als Vollzeit Kellner) bezahlt wurden, auch wenn sie es sagen ;)

    Danke für diesen tollen Post!

    Liebe Grüße
    Lydia

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  25. Ein toller Meinungsaustausch hier! Ich denke auch, dass man das Sponsoring wirklich mit Vorsicht angehen sollte, allerdings fehlt mir hier noch ein Punkt.

    Denn ich denke, jeder Blogger weiß, wie viel Aufwand dahinter steckt, einen Blog zu führen, und das alles, ohne dass irgendeine Art von Bezahlung dafür erfolgt. Die Leser partizipieren für sie kostenlos von der "Arbeit" des Bloggers.

    Nun hat jeder Tag 24 Stunden, und während dieser Zeit muss das Geld, das zum täglichen Lebensunterhalt benötigt wird, und für die Mode, die auf dem Blog gezeigt wird, verdient werden. Das alles unter einen Hut zu bringen halte ich für durchaus anspruchsvoll, und die Zeit kann gerade dann sehr bald sehr knapp werden, wenn man in einer Führungsposition arbeitet.

    Von dem her denke ich, dass ein Modeblog auch sehenswerter werden kann, wenn etwas weniger Zeit im Job verbracht wird und damit eventuell weniger Geld verdient wird, und zum Ausgleich mit den Teilen, die gesponsert werden, der Blog für die Leser interessanter gestaltet wird.

    Denn mit einem "normalen" Verdienst, wird es auf Dauer doch eher schwieriger machbar sein, für ständige Abwechslung zu sorgen und in höher dotieren Positionen, wird oft die Zeit zu knapp sein, um neben der eigentlichen Arbeit noch Fotos zu machen, Texte zu schreiben, Kleider zu kaufen und Kommentare zu beantworten.

    Liebe Grüße

    Rena

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  26. Besonders authentisch kommt es natürlich rüber, wenn gesponserte Sachen kurze Zeit später auf dem Kleiderkreisel-Profil des Bloggers zu finden sind. Gerade aktuell zu sehen bei den Tchibo-Teilen. Das ist doch echt unglaublich!
    LG Sophia

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  27. Mich nervt an alledem am meisten, wenn bei Gewinnspielen immer so getan wird, als gehe es NUR darum, den Lesern was zurückzugeben, aber eigentlich klar ist, dass auch eine grosse Portion Werbung für den eigenen Blog dahintersteckt, gerade bei grossen Gewinnspielen, die häufiger vorkommen. Ich finde das nicht verwerflich, aber man kann ja auch zugeben, dass beide Aspekte eine Rolle spielen. Ansonsten müsste der Leser ja als Bedingung nicht die Seite bei Facebook teilen usw.
    Und wenn man das dann in den Kommentaren einfach nur erwähnt haben will (in einem sachlichen Ton wie hier), wird der nicht freigeschaltet. Das macht mich dann schon wütend.

    Davon abgesehen ist mir auch Transparenz sehr wichtig. Ich verstehe, dass hinter dem Bloggen eine ziemliche Arbeit steckt, und wenn man dann im Gegenzug Kleider geschenkt bekommt, juckt mich das nicht, ich mag es den Bloggern gönnen. Wenn mir der Blog dann halt zu unpersönlich wird, klick ich weg, da hat jeder Leser die freie Wahl. :)

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  28. Interessanter Ansatz, den du da ansprichst. Für mich als Leser ist es schon etwas strange, wenn Blogger, die vorher leistbar gekleidet waren plötzlich Brands tragen, die sich niemand ohne einer Million auf dem Konto leisten kann. Toll würde ich es finden, wenn man auch bei gesponserten Klamotten noch immer genau und authentisch auswählt und nicht wahllos Kleidung trägt.
    Sehe ich das Ganze von der Seite einer Bloggerin (und da ich ein absoluter Newcomer bin und mich mit solchen "Problemchen" wie gesponserten Artikeln nicht "rumschlagen" muss)verstehe ich es schon, dass man da ein klein wenig den Kopf verliert. Wir träumen doch alle von gewissen Luxusartikeln und sparen vielleicht schon länger darauf und plötzlich bekommen wir sie geschickt. Da muss man dann sicher schon sehr gut aufpassen, dass man nicht den ein klein wenig abhebt.
    Ich wünsche allen Lesern, dass ihre Lieblingsblogger authentisch auswählen und sich authentisch kleiden und allen Newcomer Bloggern wünsche ich, dass sie irgendwann auch solche kleinen Pakete zwischendurch bekommen (Sind wir uns doch ehrlich, wer wünscht sich das nicht?) und allen "alten Hasen" im Bloggergeschäft, dass sie auf dem Boden bleiben und sich selber treu bleiben.
    Es grüßt euch herzlichst
    Mirijam

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